Ein Testament für Leben und Zukunft

In Ihrem Testament können Sie nicht nur Ihre Liebsten, Ihre Familie und Freunde berücksichtigen, sondern auch eine gemeinnützige Organisation wie NPH Österreich. Mit Ihrer Spende gestalten Sie das Leben und die Zukunft vieler Waisen und Kinder in Not in Lateinamerika mit. Wir informieren Sie gerne, wie Sie Ihre Testamentsspende an NPH Österreich geben können. Jede Spende – ob groß oder klein – hilft Kindern und Familien in Not und sichert unsere Hilfeleistungen. 

Wie Sie mit Ihrer Testamentsspende Not lindern und Hoffnung schenken:

Viele Menschen wollen ein Zeichen hinterlassen, für die Zeit, in der sie nicht mehr da sind.

Sie möchten etwas bewirken – für die Zukunft und für kommende Generationen.

Mit Ihrer Testamentsspende an NPH Österreich setzen Sie sich für die Zukunft von Waisen und in Not geratenen Kindern in Lateinamerika ein.

NPH Österreich ist Partner der Vergissmeinnicht-Initiative. Mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck können wir über unser Leben hinaus Gutes tun: wir können die Zukunft ein Stück mitgestalten und Bleibendes für die nächsten Generationen schaffen.

Die Initiative Vergissmeinnicht vereint 78 österreichische gemeinnützige Organisationen mit den Schwerpunkten Soziales, Gesundheit, Menschenrechte, Entwicklungszusammenarbeit, Tierschutz und Umweltschutz, Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Bildung. Gemeinsam mit diesen Organisationen wollen wir die österreichische Öffentlichkeit darüber informieren, wie man in einem Testament neben seiner Familie auch eine gemeinnützige Organisation berücksichtigen kann. Denn mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck können Menschen über ihr Leben hinaus Gutes tun: Sie können die Zukunft ein Stück mitgestalten und Bleibendes für die nächsten Generationen schaffen. Sie können ein Zeichen setzen, das noch lange nachwirkt.

Notarsubstitutin und Mediatorin Dr. Astrid Leopold beantwortet wichtige Fragen rund um das Testament.

Warum soll ich eigentlich ein Testament machen?

Wenn es kein Testament gibt oder das Testament ungültig ist, tritt automatisch die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Wenn Sie keine Nachkommen haben und keine erbberechtigten Verwandten, und auch kein Testament gemacht haben, geht Ihr Erbe an die Republik Österreich.

Es empfiehlt sich deshalb, mit einer Notarin die Situation zu analysieren und dann zu entscheiden, ob man ein Testament machen möchte.

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Wenn ich ein Testament machen möchte, was muss ich dabei beachten?

Es gibt verschiedene Arten, ein Testament zu machen: Eigenhändig, fremdhändig oder öffentlich.

Das eigenhändige Testament muss von Ihnen selbst handschriftlich verfasst und unterschrieben werden. Wichtig ist dabei, es mit einem Datum zu versehen, da immer das letztdatierte Testament gültig ist. Dafür brauchen Sie keine Zeugen.

Das fremdhändige Testament kann mit Computer oder Schreibmaschine oder von jemand anderem mit der Hand geschrieben werden. Auch dieses Testament muss von Ihnen selbst unterschrieben und unter anderem mit einem Zusatz wie „Das ist mein letzter Wille“ versehen werden. Bei der Unterzeichnung müssen drei Zeugen gleichzeitig anwesend sein, die mit dem Zusatz „als Testamentszeuge“ unterschreiben. Die Zeugen dürfen nicht selbst im Testament begünstigt oder mit jemandem, der im Testament begünstigt wird, verwandt oder verschwägert sein.

Das öffentliche Testament wird bei einem Notar oder Gericht errichtet.

Besonders beim fremdhändigen Testament empfehle ich eine Beratung durch eine Notarin, damit die erweiterten Formvorschriften, die aufgrund ihrer Vielzahl hier nicht alle erwähnt werden können und seit Beginn 2017 gelten, wirklich eingehalten werden.

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Kann ich mein Testament später noch einmal ändern?

Ja natürlich! Ein neues Testament widerruft alle vorhergehenden. Deshalb ist das Datum auf dem Testament so wichtig. Das geänderte Testament muss wieder alle Formvorschriften erfüllen, um gültig zu sein.

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Wie kann ich sicher sein, dass mein Testament wirklich gefunden wird?

Es gibt keine Vorgaben, wo Sie Ihr Testament aufbewahren. Wenn Sie jedoch wirklich sicher sein wollen, dass Ihr Testament nach Ihrem Tode gefunden wird, empfiehlt sich die Aufbewahrung des (letztgültigen) Originals unter anderem bei einer Notarin. Im Zentralen Testamentsregister der Österreichischen Notariatskammer wird dann zum Beispiel eingetragen, wo Ihr Testament verwahrt wird.

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Es ist viel die Rede vom neuen Erbrecht. Was hat sich denn da geändert?

Das neue Erbrecht gilt seit 1. Jänner 2017 und zwar für alle Sterbefälle nach dem 31. Dezember 2016. Es gibt Änderungen in vielen Bereichen.

Beim Pflichtteilsrecht ist eine wesentliche Änderung, dass Eltern und deren Vorfahren nicht mehr pflichtteilsberechtigt sind. Der Pflichtteil steht nur noch den Nachkommen und dem Ehepartner bzw. dem eingetragenen Partner des Verstorbenen zu. Der Pflichtteil beträgt – wie bisher – die Hälfte des gesetzlichen Erbteils und ist in Geld zu leisten.

Neu ist die Möglichkeit der Erben, die Auszahlung des Pflichtteils erst ein Jahr nach dem Tod des Erblassers zu tätigen. Das kann unter bestimmten Umständen auch bis zu fünf Jahre (in besonderen Fällen bis zu zehn Jahre) aufgeschoben werden.

Wenn kein gesetzlicher Erbe vorhanden ist, steht dem Lebensgefährten des Verstorbenen die ganze Erbschaft zu, allerdings unter der Bedingung, dass er die letzten drei Jahre in einem gemeinsamen Haushalt mit dem Verstorbenen gelebt hat.  

Die automatische Aufhebung von Testamenten durch Scheidung ist ebenfalls eine wichtige Neuerung. Wenn die Ehe geschieden bzw. die eingetragene Partnerschaft aufgelöst wird, werden Testamente zugunsten des früheren Ehepartners oder eingetragenen Partners automatisch aufgehoben. Soll das Testament auch nach der Scheidung bzw. Auflösung gültig bleiben, muss dies im Testament ausdrücklich festgehalten werden.

Eine sehr wesentliche Änderung bezieht sich auf die Anrechnung von Schenkungen auf das Erbe: Schenkungen an Personen, die pflichtteilsberechtigt sind, müssen auf Verlangen der Erben der Verlassenschaft zugerechnet werden und sind dem Pflichtteil der beschenkten Person anzurechnen. Hier gibt es aber bestimmte Fristen und Bedingungen, die Sie vor der Testamentserstellung mit einer Notarin abklären sollten.

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Oft hört man jetzt vom „Pflegevermächtnis“. Was versteht man darunter?

Das neue Erbrecht berücksichtigt erstmals Pflegeleistungen durch nahe Angehörige. Voraussetzung für ein gesetzliches Pflegevermächtnis ist, dass in den letzten drei Jahren der Verstorbene vor seinem Tod mindestens sechs Monate hindurch “in nicht bloß geringfügigem Ausmaß“ (=durchschnittlich mehr als 20 Stunden im Monat) unentgeltlich gepflegt wurde.

Das Pflegevermächtnis ist ein gesetzlicher Geldanspruch, der nahen Angehörigen aber keinen Dritten zusteht und nicht vom Verstorbenen angeordnet werden muss. Er gebührt zusätzlich zum Pflichtteil. Die Höhe richtet sich nach Art, Dauer und Umfang der Pflegeleistungen.

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Was gibt es noch zu beachten, bevor ich ein Testament mache?

Es werden immer wieder kostenlose Vorträge zur Testamentserstellung und den Änderungen im Erbrecht angeboten, die Ihnen die wichtigsten Fragen beantworten können. Das ist sehr hilfreich, um einen ersten Einblick zu bekommen.

Aber jede Situation ist individuell. Wie Sie Ihre Wünsche in Ihrer konkreten Lebenssituation am besten verwirklichen können, dazu würde ich sehr ein persönliches Beratungsgespräch bei einer Notarin empfehlen.

Die Erstberatung ist in Österreich kostenlos, Sie brauchen nur einen Termin zu vereinbaren.

Gerne schicken wir Ihnen einen „Notariatsscheck“ für eine kostenlose Erstberatung bei einer Notarin/einem Notar zu. Jetzt Notariatsscheck für das kostenlose Erstgespräch anfordern.

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Liebe Frau Dr. Leopold, wir bedanken uns sehr herzlich für das Interview.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichten wir stellenweise auf gendergerechte Formulierungen.

Ich freue mich, Sie kennen zu lernen:

Wolfgang Martinek, MAS,
Geschäftsführer NPH Österreich
 01 / 526 0220-11 |   wolfgang.martinek@nph.at

Haben Sie Fragen? Ich berate Sie gerne in einem persönlichen und vertraulichen Gespräch über die Möglichkeiten einer Testamentsspende an NPH Österreich. Gerne lade ich Sie auch zu unseren kostenlosen Testamentsspenden-Veranstaltungen mit renommierten Notaren ein.

Unsere nächsten Testamentsspenden-Veranstaltungen

Vortrag Wien

Wir freuen uns, Sie am 13. September 2018 in Wien zu unserem kostenlosen Testaments-Vortrag mit dem renommierten Notar Dr. Andreas Klein einzuladen.

Datum: Donnerstag, 13. September 2018 | 16.00 Uhr
Ort: Notariatskanzlei Dr. Andreas Klein | 1070 Wien, Kirchengasse 24/2/16
Vortrag: Dr. Andreas Klein | Öffentlicher Notar

Vortrag Salzburg

Wir laden Sie herzlich zum kostenlosen Testaments-Vortrag am 17. September in Salzburg in Kooperation mit der Vergissmeinnicht.at-Initiative ein.

Datum: Montag, 17. September 2018 | 16 bis 18 Uhr
Ort: Bildungs- u. Konferenzzentrum St. Virgil |Ernst-Grein-Straße 14 , 5026 Salzburg

Bestell- und Download-Center

Sie möchten sich über NPH Österreich informieren?

Dann empfehlen wir Ihnen unseren aktuellen Jahresbericht. Hier können Sie darin lesen. Möchten Sie lieber eine gedruckte Version? Wir schicken Ihnen gerne eine Ausgabe zu: Bestellung bei Wolfgang Martinek unter wolfgang.martinek@nph.at oder telefonisch unter 01/526 0220-11.

Sie möchten sich bei einer Notarin / einem Notar über eine Testamentsspende informieren?

Dann bestellen Sie doch unseren Notars-Scheck für Ihr kostenlosesErstgespräch.

Wir danken unseren Testamentsspenderinnen und -spendern!

Im Gedenken an unsere Testamentsspenderinnen und -spender hängt in unserem Büro in Wien unser Testamentsspenden-Baum: Matthias H., Dr. Aloisia M. und Norbert S. vermachten NPH Österreich einen Teil ihres Erbes. Sie wollten Waisen und in Not geratenen Kindern über ihr eigenes Leben hinaus zur Seite stehen. Ihre Testamentsspende finanziert die Schulausbildung und die Lehre für viele Kinder. Und sie schenkt Kindern mit Behinderung schmerzlindernde Therapie.

Matthias H. hat schon zu Lebzeiten vielen Kindern eine fundierte Ausbildung und damit den Start in ein besseres Leben ermöglicht. Ihm war Ausbildung immer sehr wichtig. Er wusste, nur mit einer guten Ausbildung kann man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Sein Erbe ermöglichte fünf Kindern einen guten Schulstart.

Dr. Aloisia M. hat durch ihren Nachlass 30 Kindern mit Behinderungen medizinisch-therapeutische Unterstützung, kräftigende Mahlzeiten und eine liebevolle Förderung für ein Jahr geschenkt. Damit hat sie Kindern geholfen, die oft ausgeschlossen und einsam leben müssen.

Norbert S. unterstützte die Arbeit von NPH Österreich über viele Jahre und ermöglichte dadurch zahlreichen Jugendlichen in Guatemala eine Tischler-Ausbildung. Mit seinem Erbe trug er wesentlich zum Fortbestand der Lehrlingsausbildung in Guatemala bei. Heute ist sie eine der angesehensten Lehrausbildungen im ganzen Land.

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