FAQs NPH Österreich

In unseren FAQs über die Arbeit von NPH Österreich finden Sie Antworten zu den Themen Hilfsprogramme, Einsatzländer und Kinderpatenschaft.

Detailinfos finden Sie hier:

FAQs NPH Österreich – Thema Allgemeines

Zur Familie von NPH gehören derzeit 2.735 Kinder (Stand Ende 2019).

  • Bolivien: 108
  • Dominikanische Republik: 165
  • El Salvador: 123
  • Guatemala: 158
  • Haiti: 756
  • Honduras: 406
  • Mexiko: 688
  • Nicaragua: 231
  • Peru: 100

Die Anzahl der Kinder verändert sich laufend, da ständig neue Kinder aufgenommen werden und andere als junge Erwachsene die Kinderdörfer verlassen.

  • Mexiko (das Kinderdorf “Hacienda San Salvador” liegt in Miacatlán, 112 km südlich von Mexico City, die älteren Kinder, die die Oberstufe des Gymnasiums oder eine Hochschule besuchen, leben in Cuernavaca oder Monterrey; die “Ciudad de los Niños” – “Stadt der Kinder” ist in Matamoros, im nördlichen Bundesstaat Tamaulipas.)
  • Honduras (36 km nördlich nördlich von Tegucigalpa);
  • Haiti (das Kinderdorf St. Hélène liegt in den Bergen von Kenscoff, 40 km südlich von Port-au-Prince, das neue Kinderkrankenhaus sowie das nach dem Erdbeben 2010 entstandene Haus St. Anne befinden sich in Tabarre, einem Vorort von Port-au-Prince);
  • Nicaragua (an der Panamericana bei Jinotepe, das Baby- und Kleinkinderhaus ist in San Jorge);
  • Guatemala (Chimaltenango, nordwestlich von Guatemala City);
  • El Salvador (in Texistepeque, Santa Ana);
  • Dominikanische Republik (San Pedro de Macorís, 65 km östlich von Santo Domingo);
  • Peru (Lunahuaná – in Cañete wurde ein geeignetes Grundstück angekauft, die ersten Häuser sind bereits gebaut);
  • Bolivien (San Ignacio de Sara, in der Nähe von Portachuelo, 80 km nordwestlich von Santa Cruz).

“Pequeño bzw. Pequeña” ist spanisch und heißt “klein” oder “Kind”. So nennen sich auch die Kinder die bei NPH aufwachsen.

“Pequeños” bezeichnet eine Gruppe von Kindern, zu der auch Mädchen gehören können. Mit “Pequeña” hingegen ist ein Mädchen und mit “Pequeñas” eine Gruppe von Mädchen gemeint.

Nein, Sie können kein Kind von NPH adoptieren. Die Kinder, die den Weg zu NPH gefunden haben, sind in den meisten Fällen Waisen, einige von ihnen sind misshandelt oder missbraucht worden, und viele wurden von einem Familienangehörigen zum anderen geschoben.

Wie alle Kinder suchen sie Liebe und Geborgenheit – einen Platz, den sie ihr Zuhause nennen können. Wenn sie zu uns kommen, wird ihnen erklärt, dass sie bleiben können, bis sie nach ihrer Ausbildung auf eigenen Beinen stehen können.

Die Kinder leben und lernen in ihrer Kultur und Sprache, damit sie einmal verantwortungsbewusste und sozial engagierte Bürger ihres Landes werden. Auch kommen viele Kinder mit ihren Geschwistern. Wir legen großen Wert darauf, dass die Geschwister zusammenbleiben, um den familiären Zusammenhalt zu gewährleisten.

Die meisten unserer Kinder, die noch Verwandte haben, stehen auch in Kontakt mit ihnen. An mehreren Tagen im Jahr können die Kinder besucht werden. Die Verwandten bringen meistens etwas zu Essen und zu Trinken mit und verbringen den Tag gemeinsam mit den Kindern im Kinderdorf. Solche Angehörige sind meist ältere Brüder und Schwestern, Onkel und Tanten, Cousinen, manchmal auch Väter und Großeltern. Die älteren Kinder können ihre Familien an jedem zweiten Sonntag besuchen.

Das hängt vom einzelnen Kind und seinem Berufs- bzw. seinem Studienwunsch ab. Manche Jugendliche verlassen unser Kinderdorf nach Abschluss einer Lehre und suchen sich eine Arbeit. Andere bleiben bei uns, bis sie die Matura oder auch ein Universitätsstudium abgeschlossen haben.

Die Kinder wohnen in Altersgruppen zusammen. Sie werden von engagierten “tías” oder “tíos” (Tanten, Onkel) umsorgt, wie die einheimischen Betreuer genannt werden.

Vormittags besuchen die Kinder die projekteigenen Kindergärten und Schulen, am Nachmittag wird gelernt, mitgeholfen und natürlich gespielt. Neben der schulischen Ausbildung haben die Jugendlichen die Möglichkeit, ein Handwerk zu erlernen.

Nach dem Abschluss der Sekundarschule leisten die Jugendlichen ein “Familienjahr”: Bevor sie das Kinderdorf verlassen oder eine weitere Ausbildung (z.B. an der Universität) machen, arbeiten sie je nach Bedarf und Fähigkeiten ein Jahr lang in der Kinderbetreuung, den Werkstätten, der Küche oder der Klinik mit und geben so einen Teil der empfangenen Unterstützung an die Gemeinschaft zurück.

Ja. Sie sind immer bei uns willkommen, wenn Sie ein Patenkind haben oder sich für eines unserer Kinderdörfer interessieren. Bitte fragen Sie in unserem Büro in Wien an, ob eine organisierte Reise geplant ist. Falls Sie allein zu Besuch kommen möchten, verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, damit das betreffende Kinderdorf über Ihre Reisepläne informiert ist und Ihnen ein herzliches Willkommen bereiten kann.

FAQs NPH Österreich – Thema Patenschaft

 

Fragen zur Kinderpatenschaft:

Zu Beginn erhalten Sie Ihre Patenmappe mit Ihrer persönliche Paten-Urkunde, der Lebensgeschichte Ihres Patenkindes und Informationen zum NPH-Kinderdorf, in dem Ihr Patenkind lebt. Zusätzlich schickt Ihnen unsere Patenverantwortliche Irene Delgado jedes Jahr zu Weihnachten ein neues Foto von Ihrem Patenkind sowie einmal jährlich das aktuelle Zeugnis, wenn Ihr Patenkind die Schule besucht.

Wir bitten um einen monatlichen Beitrag von mindestens 30 Euro pro Patenkind. Mit diesem Betrag schenken Sie Ihrem Patenkind Tag für Tag ein liebevolles Zuhause, medizinische Versorgung und eine solide Ausbildung für eine aussichtsreiche Zukunft.

Wir bitten Sie per Einzugsermächtigung zu bezahlen. Dazu schickt Ihnen Irene Delgado ein Formular zu. Bitte füllen sie dieses aus und schicken es an uns. Wenn Sie einen anderen Zahlungsweg wünschen, setzen Sie sich bitte mit Irene Delgado (irene.delgado@nph.at, 01/526 0220-17, Montag bis Donnerstag 09:00-14:00 Uhr) in Verbindung.

Ja, meistens. Aber Sie sind die einzige Patin bzw. der einzige Pate in Österreich. Um die gesamten Kosten für die Betreuung, Erziehung und Ausbildung eines Kindes durch Patenschaftsbeiträge decken zu können, suchen wir für jedes Kind zusätzliche Paten in anderen Ländern. So werden Patenkinder und Paten Teil unserer internationalen NPH-Familie.

Ja. Die Kinder freuen sich sehr über Nachrichten von ihren Patinnen und Paten.

Sie haben die Möglichkeit eine E-Mail über unsere Patenplattform zu senden (Übersetzung durch NPH Österreich möglich).

Um einen Brief an Ihr Patenkind zu schicken, schreiben Sie ihn bitte auf Deutsch oder Spanisch bzw. Französisch und senden ihn an Irene Delgado, NPH Österreich, Zollergasse 37/5, 1070 Wien. Falls nötig übersetzen wir die Briefe und leiten sie anschließend an Ihr Patenkind weiter.

Wenn Kinder außerhalb der NPH-Kinderdörfer leben, von NPH aber weiterhin unterstützt werden, dürfen wir aus Datenschutzgründen die Kontaktdetails dieser Kinder nicht weitergeben. Daher können wir Ihnen aus logistischen Gründen keinen persönlichen Kontakt ermöglichen.

Wir versuchen aber in jedem Fall, Ihnen einen persönlichen Willkommens- und Abschiedsbrief von Ihrem Patenkind zu schicken.

Ja. Patenbesuche in den Kinderdörfern sind immer eine willkommene Abwechslung für die Kinder. Haben Sie Interesse nach Lateinamerika zu reisen und Ihr Patenkind zu besuchen, dann können Sie sich jederzeit mit mir in Verbindung setzen und ich helfe Ihnen weiter. Je nach Bedarf und Möglichkeit organisieren wir auch Patenreisen.

Ja. Geldgeschenke erfüllen besondere Wünsche. Durch Extraspenden von unseren Paten können wir jedem Kind zum Geburtstag oder zu Weihnachten ein Geschenk im Namen der Paten machen und gemeinsame Freizeit-Aktivitäten gestalten.

Unser Gründer Padre Wasson legte viel Wert auf Gerechtigkeit und darauf, dass die Kinder lernen, mit anderen zu teilen. Deshalb werden alle Geschenkbeiträge zusammengeführt, um Ihrem und anderen Patenkindern ein persönliches Geschenk zu kaufen. Die größeren Kinder kaufen ihre Geschenke selbst; für die kleineren besorgen unsere Betreuerinnen und Betreuer etwas Passendes. Je mehr Geldgeschenke zusammen kommen, desto mehr Feste oder Ausflüge können mit allen Kindern unternommen werden.

Diese Geschenk-Spenden sind selbstverständlich freiwillig und können jederzeit von Ihnen gemacht werden.

Das hängt ganz von Ihnen ab. Viele Paten unterstützen jedoch ihr Patenkind bis ins Studienalter oder bis zur Selbstständigkeit. Es kann durchaus sein, dass ein Kind schon früher das Kinderdorf verlässt, da es z.B. wieder zu seiner Familie zurückkehrt, da diese sich wieder liebevoll um ihr Kind kümmern kann. Wenn Ihr Patenkind unser Kinderdorf verlassen sollte, informiere ich Sie davon und stelle Ihnen gerne ein neues Patenkind vor.

Eine Patenschaft kann natürlich auch jederzeit ohne Angabe von Gründen beendet werden. Sollten Sie sich einmal in einer finanziellen Notlage befinden, können Sie gerne Ihre Patenschaft pausieren, sie gemeinsam mit Bekannten oder Freunden weiterführen oder auf jemand anderen übertragen. Sollte auch dies nicht möglich sein, rufen Sie mich einfach an, wir finden bestimmt eine Lösung!

Haben Sie mehr Fragen?

Kinderhilfswerk-NPH-Paten-Verantwortliche-Irene-Delgado

Irene Delgado hilft gerne weiter.

Sie ist Montag bis Donnerstag zwischen 09:00 und 14:00 für Sie da: 
Tel.: +43 1 526 02 20-17
E-Mail: irene.delgado@nph.at