Hilfe in Krisenzeiten – Vulkanausbruch “Fuego” in Guatemala

Im Juni 2018 brach der Vulkan Fuego in Guatemala aus. Er forderte das Leben von 100 Menschen und zerstörte 950 Gebäude. Eine dicke Aschewolke machte große Gebiete um den Vulkan herum unbewohnbar.

Am 3. Juni brach der Vulkan „Fuego“ in Guatemala aus. Rund um den Vulkan wurden mehr als 12.000 Millionen Menschen von der Aschewolke aus ihren Häusern und ihren Dörfern vertrieben. Über 100 Menschen verloren ihr Leben; ganze Familien wurden von Asche und Schlamm begraben. Nach Regierungsangaben wurden 200 Häuser und 750 weitere Gebäude beschädigt. In den beiden am stärksten betroffenen Gemeinden, San Miguel Los Lotes und El Rodeo in denen rund 3.000 Menschen lebten, kümmert sich NPH um die Bedürfnisse von 300 Menschen.

Unsere Hilfe direkt nach dem Vulkanausbruch:

NPH half den Vulkanopfern mit Lebensmitteln, Wasser und psychologischer Betreuung.
Durch den Ausbruch des Vulkans Fuego waren viele über 12.000 plötzlich ohne Zuhause, ohne Essen. NPH-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter verteilten Essen, Wasser, Decken und spendeten den Überlebenden Trost.

Übergangszuhause für 100 Familien

Vier Monate nah dem verheerenden Vulkanausbruch wurden mobilen Holzhäusern für die Familien zur Verfügung gestellt, deren Häuser unter der Asche komplett begraben waren. 94 Familien (insgesamt 348 Menschen) lebten in diesen Häusern. Die mobilen Holzhäuser sind auf einen längeren Aufenthalt ausgerichtet, da es ungewiss war, wann die zerstörten Häuser der Familien wieder aufgebaut werden können.

Vulkanausbruch Fuego 2018: Für die Kinder, die in den Unterkünften leben, hat NPH ein Programm für den Nachmittag gestaltet.

Psychologische Betreuung und Unterricht für Kinder

Die Menschen, die in Notunterkünften lebten, wurden psychologisch betreut. Insbesondere Kinder benötigten viel therapeutische Zuwendung, um das erlebte Trauma zu verarbeiten. Ein Team aus 12 Lehrern sorgte dafür, dass 51 Kinder, deren Schule zerstört wurde, Unterricht bekamen. Sie kamen jeden Montag in die Unterkünfte, um mit den Kindern zu arbeiten.

Mitarbeiter von NPH bei der Lieferung von Medikamenten in die neuen Unterkünfte, die von Ordensschwestern betreut werden.

Nahrungsmittel und medizinische Versorgung

Wir stellten Lebensmittel und andere Dinge, die für den täglichen Bedarf notwendig sind, in den Notunterkünftenbereit. Allein in den ersten fünf Wochen wurden 1.350 Mahlzeiten zubereitet. Darüber hinaus stellen wir Nahrungsmittel wie Brot, Gemüse und Getreide zur Verfügung. Verletzte wurden versorgt und Medikamente bestellt, die benötigt wurden.

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