Tag 4: Von Schwefel dampfenden Vulkanen und traumhaft schönen Lagunen

Nicaragua wird nicht ohne Grund als „Land der tausend Vulkane“ bezeichnet, denn parallel zur Pazifikküste ist es von einer Kette aktiver Vulkane geprägt. Einen davon, nämlich im den  Masaya Vulkan, durfen wir genauer betrachten. Der Vulkan ist sehr leicht zugänglich, denn man kann sogar mit dem Auto praktisch bis an den aktiven Krater heranfahren. Der Masaya Vulkan ist außerdem einer der aktivsten in Südamerika, aus ihm sieht man permanent Schwefeldämpfe aufsteigen. Der Maysaya Volcano National Park – dem Nationalpark rund um den Vulkan –  bietet insgesamt 20 km an Wanderwege, den Kratersee „Laguna de Masaya“, die zwei erloschenen Krater Masaya und Nindirí und den aktiven Krater Santiago.

Rund um den Masaya-Vulkan wurden ein riesiger Naturschutzgebiet geschaffen, der 52 km² groß ist.

Papageien, die es gefährlich mögen

Trotz der schwefelhaltigen Dämpfe, die hier aufsteigen, haben sich Papageien den Krater als ihr Zuhause ausgesucht. Eine Besonderheit sind die grünen Papageien, die an den Wänden des Santiago-Kraters nisten, obwohl dieser giftige Gase ausstößt. Man kann sie am späten Nachmittag beobachten, wenn sie zu ihren Nestern zurückkehren.

Leider nur eine Abbildung der grünen Papageien, den bei unserem Besuch wollten sie sich leider nicht zeigen.

Zeit mit den Patenkindern in der Laguna de Apoyo

Am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes in Nicaragua verbrachten wir noch einen tollen Nachmittag mit den Patenkindern, denn es wurde gelacht, gebadet und gespielt.

Elvira B. mit Patenkindern bei einer Luftballon-Wasserschlacht. (c) NPH
Regina P. mit ihrem Patenkind. (c) Regina P./NPH
Gustav B. mit seinem Patenkind. (c) Gustav B./NPH

Für Reisebegeisterte

Der Lagune des Apoyo-Krater gilt als schönster See Nicaraguas. Das Wasser ist klar und leicht salzhaltig. Dem geringen Salzgehalt verdankt der See auch seinen Namen: Apoyo ist ein Nahuatl-Wort und bedeutet „würziges Wasser“. Der See hat einen Durchmessen von sechs Kilometern, ist 200 Meter tief und hat azurblaues Wasser. An den früheren Vulkan, der vor 20.000 Jahren förmlich explodierte, erinnern nur noch die steilen Kraterwände, von denen die Lagune heute umgeben ist.

 

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