Wie NPH Kindern Zukunft schenkt

Zwei Wochen war die NPH-Österreich-Mitarbeiterin Carina Kirisits in Honduras und Guatemala unterwegs, um einen Einblick in das Wirken von NPH zu bekommen. Am meisten berührt haben sie die Begegnungen mit den Kindern und jungen Erwachsenen.

Carina Kirisits, NPH-Österreich-Mitarbeiterin, mit Kinder bei einem NPH-Projekt in Honduras.

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl zu sehen, wie glücklich und unbeschwert unsere Kinder bei NPH leben.

Carina Kirisits, NPH-Österreich-Mitarbeiterin, im NPH-Kinderdorf in Honduras.

Viele erfahren hier zum ersten Mal Liebe und Geborgenheit. Bei jeder neuen Begegnung habe ich sofort gespürt, dass sich die Kinder hier rundum wohl fühlen.NPH_Carina_Universitätsstudent_Honduras

Gesundes Essen, medizinische Betreuung und eine solide Schul- und Berufsausbildung – bei NPH fehlt es den Kindern und Jugendlichen dank ihrer Patinnen und Paten an nichts. NPH unterstützt viele junge Erwachsene bis zum Ende ihres Universitätsstudiums, denn Bildung ist der Schlüssel für ihre erfolgreiche Zukunft.

In Honduras habe ich einen unserer Universitätsstudenten kennengelernt: Nelson. Auf die Frage, was NPH für ihn bedeutet, antwortete er:

„NPH heißt Liebe, Hoffnung und Träume. Es ist ein Ort, wo jedes Kind seine eigene Geschichte hat, aber wir haben eines gemeinsam: die Möglichkeit, etwas aus unserer Zukunft zu machen.“

Carina Kirisits, NPH-Österreich-Mitarbeiterin, mit Universitätsstudent Nelson im NPH-Kinderdorf in Honduras.

Nelson wurde nach dem Tod seiner Mutter Teil der NPH-Familie, sein Vater hat in seinem Leben nie eine Rolle gespielt. Trotzdem ist es ihm wichtig, nicht als Waise bezeichnet zu werden:

„Wir sind keine Waisen, denn wir haben jemanden, der sich um uns sorgt: unsere Patinnen und Paten,  in Österreich oder einem anderen Teil der Welt. Vielen Dank also, liebe Patinnen und Paten aus Österreich, für eure Hilfe. Ihr könnte euch nicht vorstellen, wie dankbar wir euch sind!“

Universitätsstudent Nelson im NPH-Kinderdorf in Honduras.

 

Ebenso fasziniert wie von Nelsons positiver Ausstrahlung bin ich von Donals Geschichte und der glücklichen Wendung in seinem Leben. Er hatte Tränen in den Augen, als er sie mir erzählte. Ich mache mir keine Vorstellung davon, wie es für ihn gewesen sein muss, als kleines Kind auf der Straße leben zu müssen. Später habe ich ihn gebeten, seine Geschichte auf Video mit uns zu teilen:

Dass Donal als junger Erwachsener beinahe Opfer der Bandenkriminalität in Honduras wurde, gehört auch zu seiner Geschichte:

„Es war mitten am Tag, ich war unterwegs in Tegucigalpa, da wurde ich von bewaffneten Gangmitgliedern überfallen. Ich lag schon am Boden, als ich den einen Angreifer zum anderen sagen hörte: ‚Erschieß ihn‘. Der Schuss hat mich zum Glück nur am Arm getroffen. Dank NPH war ich schnell wieder auf den Beinen.“

Mittlerweile hat Donal seine eigene kleine Familie mit zwei gesunden Töchtern, um die er sich liebevoll kümmert – ich freue mich für ihn.

 

In Guatemala wusste ich sofort, mit wem ich ein Video machen möchte: mit Rocio. Sie ist eine quirlige junge Studentin, die aus dem Schwärmen über ihre Patin in Österreich gar nicht mehr herauskommt:

„Ich möchte ihr sagen: Unsere Paten sind Engel, sie sind wundervolle Personen, die uns helfen, voranzukommen. Nur dank ihnen können wir bei NPH bleiben und unsere Träume verfolgen.“

Waren Sie auch schon zu Besuch in einem unserer Kinderdörfer und haben davon zu erzählen? Schicken Sie mir Ihr Zitat und Foto an carina.kirisits@nph.at, damit wir Ihre Geschichte teilen können!