Astrid: „Nicht das Ergebnis steht im Mittelpunkt, sondern der Prozess und natürlich die Freude am künstlerischen Gestalten.“

Österreichische Freiwillige in den Kinderdörfern

Astrid Eberhart arbeitete bis Ende Juni als Kunsttherapeutin im NPH-Kinderdorf in der Dominikanischen Republik.

Astrid arbeitete sowohl in Einzelsitzungen als auch in der Gruppe.
Astrid arbeitete sowohl in Einzelsitzungen als auch in der Gruppe.

 

Astrid arbeitete sowohl in Einzelsitzungen als auch in der Gruppe.

 

Die Therapiestunde orientiert sich an den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder. Manchmal bringen die Kinder selber Ideen, Gedanken, Fragen oder Sorgen in die Einheit mit. Astrid widmet sich der kreativen Gestaltung dieser aktuellen Themen. Gibt es seitens der Kinder keine Themen, bietet sie eine mögliche Form der Gestaltung an und stellt den Kindern frei, diese anzunehmen oder nicht.

An den Wochenenden steht das "offene Atelier" zur Verfügung, wo alle Kinder die Möglichkeit haben, sich kreativ zu betätigen bzw. sich ausdrücken zu können.
An den Wochenenden steht das „offene Atelier“ zur Verfügung, wo alle Kinder die Möglichkeit haben, sich kreativ zu betätigen bzw. sich ausdrücken zu können.

 

An den Wochenenden steht das "offene Atelier" zur Verfügung, wo alle Kinder die Möglichkeit haben, sich kreativ zu betätigen bzw. sich ausdrücken zu können.

 

Durch den kreativen Ausdruck haben die Kinder die Möglichkeit, sich selbst besser kennen zu lernen. Sie können einen Zugang zu ihren Gefühlen und Befindlichkeiten entdecken, Handlungsspielräume ausprobieren und  erweitern und Unbewusstes sichtbar/bewusst machen.

Astrid: „Nicht das Ergebnis steht im Mittelpunkt, sondern der Prozess und natürlich die Freude am künstlerischen Gestalten.“
Astrid: „Nicht das Ergebnis steht im Mittelpunkt, sondern der Prozess und natürlich die Freude am künstlerischen Gestalten.“

 

Astrid Eberhart betont, wie wichtig den Kindern ihre Patinnen und Paten sind:

„Patenschaften sind für die Kinder von großer Bedeutung. Immer wieder werde ich von den Kindern gebeten, ihnen bei der Herstellung von Karten und Briefen für Patinnen und Paten zu helfen. Sie sind stolz, Bilder und Briefe von ihren Padrinos/Madrinas zu erhalten und herzeigen zu können, ebenso wie selbst Bilder und Briefe für sie herstellen zu können.“

 

„Die Patenschaften stellen einen wichtigen Fixpunkt im Leben der Kinder dar, spüren sie doch auf diese Weise, dass es Menschen gibt, die an ihrem Leben interessiert sind, daran teilhaben wollen und sie auch unterstutzen, um im Leben voran zu kommen.“
„Die Patenschaften stellen einen wichtigen Fixpunkt im Leben der Kinder dar, spüren sie doch auf diese Weise, dass es Menschen gibt, die an ihrem Leben interessiert sind, daran teilhaben wollen und sie auch unterstutzen, um im Leben voran zu kommen.“

 

 

Carina Eckl aus Wien lebt seit Dezember 2017 im NPH Kinderdorf in Bolivien. Sie ist dort für die Kommunikation (intern und extern), die Freiwilligen und die Besucher verantwortlich.

Für Carina wird der Arbeitstag im Kinderdorf nie langweilig. Jeden Tag passieren neue, unerwartete Ereignisse, auf die man oft spontan reagieren muss.

„Allgemein ist meine Arbeit hier untertags nicht viel anders als in Österreich. Von Hitze, Stromausfällen und Internetausfällen ausgenommen.“
„Allgemein ist meine Arbeit hier untertags nicht viel anders als in Österreich. Von Hitze, Stromausfällen und Internetausfällen ausgenommen.“

 

Das Schönste an ihrer Arbeit in der Kommunikationsabteilung des Kinderdorfes sind für sie die Events und Veranstaltungen mit den Kindern.

Carina: „Ich erlebe so aus erster Hand die Freude der Kinder und versuche sie so gut wie möglich in Fotos einzufangen; damit auch ihre Paten daran teilhaben können.“
Carina: „Ich erlebe so aus erster Hand die Freude der Kinder und versuche sie so gut wie möglich in Fotos einzufangen; damit auch ihre Paten daran teilhaben können.“

 

Da das Kinderdorf nicht direkt in der Stadt liegt, empfindet Carina das Leben in Bolivien als sehr ruhig. Sie arbeitet bis zum Nachmittag und hat dann Zeit, um die Häuser zu besuchen und etwas mit den Kindern zu unternehmen. „Ich glaube, das ist mein Lieblingsmoment, wenn mich die Mädchen von weitem kommen sehen und mir alle mit strahlenden Augen entgegen gelaufen kommen, ‚Tia (Tante) Carina‘ rufend.“

 

Carina: „Am Nachmittag spielen wir zusammen oder malen. Am Ende des Tages gibt es eine Gute-Nacht-Geschichte und ich bringe jede einzeln ins Bett. Danach bin ich immer geschafft, aber total glücklich.“
Carina: „Am Nachmittag spielen wir zusammen oder malen. Am Ende des Tages gibt es eine Gute-Nacht-Geschichte und ich bringe jede einzeln ins Bett. Danach bin ich immer geschafft, aber total glücklich.“

 

Carina arbeitet direkt im Patenbüro. Wenn es neue Post gibt, werden die Namen der Kinder, die Patenbriefe erhalten haben, auf einer Liste veröffentlicht. Da ist immer ein Andrang rund um diese Liste, da alle wissen wollen, ob es Post für sie gibt. Carina hat schon feststellen können, dass gerade die kleineren Kinder sich sehr freuen, wenn die Patin oder der Pate ihnen auch etwas zeichnet.

 

Carina: „Mit dem neuen Globus im Büro stehen die Münder der Kinder schon mal offen, wenn sie sehen, dass ihre Briefe von sooo weit her kommen.“
Carina: „Mit dem neuen Globus im Büro stehen die Münder der Kinder schon mal offen, wenn sie sehen, dass ihre Briefe von sooo weit her kommen.“

 

Den ersten Patenbesuch wird Carina jetzt im Juli erleben. Eine österreichische Patin wird das Kinderdorf zum ersten Mal besuchen. Carina wird fast täglich gefragt, wann die Patin kommt und, ob sie denn eh sicher kommt. Das ist immer ein großes Ereignis für alle im Kinderdorf. Die Kinder sind besonders aufgeregt und freuen sich wochenlang darauf.

 

 

Maria Hanzal arbeitet seit Januar 2017 bei NPH Honduras als Ergotherapeutin. Sie verbringt viel Zeit mit den Kindern, und das nicht nur bei der Therapie. Jeden Abend ist sie von 18 bis 20 Uhr wie alle anderen Freiwilligen in ihrem „Hogar“ (= Wohnhaus der Kinder). Auch jedes zweite Wochenende verbringt sie mit den Buben und hilft den Betreuerinnen.

„Mein hogar heißt “Discipulos de Jesus”. Dort bin ich Volontärin der Burschen zwischen acht und 17 Jahren.“
„Mein hogar heißt “Discipulos de Jesus”. Dort bin ich Volontärin der Burschen zwischen acht und 17 Jahren.“

 

Maria weiß, dass sich auch ältere Kinder sehr über Briefe freuen.
Maria weiß, dass sich auch ältere Kinder sehr über Briefe freuen.

 

Maria erzählt uns, wie sie die Beziehung zwischen Patinnen bzw. Paten und Patenkindern mitbekommen hat:

„Als ich ins Kinderdorf gekommen bin, war mir noch nicht bewusst, wie wichtig eine Patenschaft für die Kinder ist. Doch schnell habe ich begriffen, dass die Kinder voller Freude auf Briefe mit Grüßen aus der Ferne warten. Paten sind ein wichtiger Bestandteil im Leben der Kinder hier im Kinderdorf. Jede Woche gehen die Kinder ins Büro, um zu sehen, ob sie vielleicht Post erhalten haben.“

Maria ist Ergotherapeutin und betreut auch Kinder mit Behinderung.
Maria ist Ergotherapeutin und betreut auch Kinder mit Behinderung.

 

In Honduras sind Patinnen und Paten sehr oft auf Besuch. Obwohl die Kommunikation manchmal wegen Sprachbarrieren schwierig ist, entsteht immer eine nette Interaktion mit den Kindern. Manchmal nehmen die Patinnen die Kinder sogar mit auf einen Ausflug außerhalb des Kinderdorfs. Das ist dann natürlich etwas ganz Besonderes.

 

Mit ihrer freundlichen Art versüßt Maria den Alltag der Kinder.
Mit ihrer freundlichen Art versüßt Maria den Alltag der Kinder.

 

Unsere Freiwilligen sind ein wichtiger Bestandteil des Alltags im Kinderdorf und nehmen einen besonderen Stellenwert im Leben der Kinder ein. Wir danken allen Volontärinnen und Volontären, die so liebevoll und passioniert ihre Einsätze in unseren Kinderdörfern ausüben.

 

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