Milch rettet Jacqueline das Leben

Mit hungrigen Augen blicken tausende Kinder Tag für Tag auf eine dünne Suppe aus Wasser, Reis oder Mais. Manchmal, aber nur manchmal, bekommen sie ein Fläschchen mit verdünnter Milch. Denn für mehr reicht das Geld ihrer Familien nicht. Ihre Mütter sind selbst mangel- bzw. unterernährt und können sie nicht stillen. Es ist eine ausweglose Situation! Stellen Sie sich vor, welche schreckliche Qual es für die Eltern ist, das eigene Kind tagein tagaus hungern zu sehen.

Hier ist Jacqueline bereits einen Monat bei uns und hat schon deutlich Gewicht zugenommen! Aber ganz kann sie den Hunger noch nicht vergessen. Denn seit ihrer Geburt kannte sie nichts Anderes. © NPH

Durch die jahrelange Mangelernährung sind die Kinder viel anfälliger für Krankheiten, die sogar zum Tod führen können. Jacqueline aus Honduras – heute zwei Jahre alt – konnten wir vor diesem Schicksal bewahren. Als wir sie mit knapp vier Monaten in unser Kinderdorf in Honduras aufnahmen, war Jacqueline’s Zustand kritisch:

  • Ihr Bauch war riesengroß und aufgebläht. Durch das ständige Hungern und viel zu wenig Nahrung bekommen die Kinder einen so genannten „Wasserbauch“ – ein kritisches Zeichen. Denn es bedeutet, dass ihr Körper seine letzten Eiweißquellen aufbraucht. Und ohne Eiweiß kann der Mensch nicht überleben!
  • Jacqueline war viel zu klein für ihr Alter. Sie litt am so genannten „Stunting“ – einer Entwicklungsstörung durch Mangelernährung. Die Kinder sind viel zu klein im Vergleich zu gesunden Gleichaltrigen.
  • Sie war lethargisch und starrte geistesabwesend ins Leere. Ihre Umwelt nahm sie kaum wahr.

Jacqueline hat den Kampf gegen Mangelernährung gewonnen

Jacqueline heute mit ihrer heiß geliebten Milch! Wie einfach es doch sein kann ist,
Kinder glücklich zu machen! ©NPH

Regelmäßige Mahlzeiten und viel Milch zeigten bei Jacqueline sofort Wirkung. Ihr Bauch wurde immer kleiner und das Mädchen immer aufgeweckter. Ihre Tía (Kinderbetreuerin) erinnert sich: „Wie es für ein Baby ganz normal ist, fing sie an, ihre Umwelt zu entdecken. Sie lachte so wunderschön, wenn sich das Licht durch die Fenster in ihrem Gesicht spiegelte.

Nach und nach begann ihr Körper auch die geringe Körpergröße, die sie durch die Mangelernährung hatte, auszugleichen. Jacqueline wächst. Wir unterstützen sie dabei mit speziellen physiotherapeutischen Übungen. Denn in jedem unserer Kinderdörfer arbeiten auch Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten.

Jacquelines Physiotherapeutin sagt: „Unser Ziel ist es, die Kinder wieder dazu zu bringen, dass sie sich bewegen, viel spielen und ihren Körper kennen lernen. Einfach nur Kalorien und Nährstoffe zur Verfügung zu stellen ist nicht genug; nur eine physische, anregende Therapie kann den Teufelskreis durchbrechen.“

Ihre Spende hilft, die Milch der Kinder zu sichern.

Milch ist für Kinder die Grundlage für ein gesundes Leben. Daher ist Milch in unseren Kinderdörfern so wichtig, jedes Kind soll mindestens ein Glas Milch pro Tag bekommen. Viele unserer Schützlinge leiden unter den Folgen von Hunger und Mangelernährung, da ist Milch sogar ein Lebensretter. 700 Liter Milch – so viel brauchen wir jeden Tag für unsere mehr als 3.400 Kinder.

Bekämpfen wir gemeinsam die Mangelernährung bei Kindern!

Mit nur 17 Euro versorgen Sie Babys und Kleinkinder mit 30 Liter Milch. Bitte helfen Sie uns dabei, weiterhin Kinderleben zu retten! Danke!

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