Nicht viel größer als die Hand ihrer Mama: Marline kämpft ums Überleben.

Marline – eine Handvoll Leben

Die kleine Marline wog bloß 680 Gramm bei ihrer Geburt. Sie ist eines von über 200 Frühchen, die jährlich in unserem Kinderkrankenhaus das Licht der Welt erblicken. Brutkästen sind die einzige Überlebenschance für diese Kinder.

 

Kein Moment wird sehnlicher erwartet als die Geburt des eigenen Kindes. So ging es auch der Mutter der kleinen Marline. Als das kleine Mädchen zur Welt kam, war sie jedoch geschockt. Ihr kleiner Schatz wog bloß 680 Gramm, weit entfernt von den empfohlenen 3,5 Kilo. Sie sah so zerbrechlich und schwach aus, dass es ihre Mutter nicht einmal wagte, sie in den Arm zu nehmen.

 

Nicht viel größer als die Hand ihrer Mama: Marline kämpft ums Überleben.
Nicht viel größer als die Hand ihrer Mama: Marline kämpft ums Überleben. ©NPH Österreich

 

Und dafür ist auch keine Zeit: Denn Frühchen brauchen vom ersten Moment an intensive Betreuung. Ihre Körper sind so schwach, dass sie binnen kurzer Zeit lebensbedrohlich auskühlen. Ihre Lungenflügel sind noch nicht voll entfaltet und versorgen die kleinen Körper noch nicht ausreichend mit Sauerstoff.

 

Eingewickelt in eine viel zu große Windel, mit Schläuchen und Sonden am Körper wartet Marline auf den rettenden Brutkasten.
Eingewickelt in eine viel zu große Windel, mit Schläuchen und Sonden am Körper wartet Marline auf den rettenden Brutkasten. ©NPH Österreich

 

Nur ein Brutkasten kann in dieser kritischen Zeit das Leben von Frühchen wie Marline retten. Denn dort herrschen Bedingungen wie im Mutterleib. Es ist kuschelig warm und das Baby wird mit Sauerstoff versorgt.

 

Wenn Frühchen nicht sofort in einen Brutkasten kommen droht eine lebensbedrohliche Unterkühlung.
Wenn Frühchen nicht sofort in einen Brutkasten kommen droht eine lebensbedrohliche Unterkühlung. ©NPH Österreich

 

Doch alle zur Verfügung stehenden Brutkästen in unserem Kinderkrankenhaus sind belegt, denn fast täglich kommt bei uns ein Baby zu früh zur Welt. Marline wird daher notdürftig in eine Windel gewickelt, an Sauerstoff angeschlossen und auf eine wärmende Heizplatte gelegt. Liebevoll deckt ihre Mama sie mit einer Decke zu. Sie weicht ihrem kleinen Schatz nicht von der Seite, denn die Sorge um das Wohlergehen von Marline ist groß.

 

Marline ist eine Kämpferin – sie will leben!
Marline ist eine Kämpferin – sie will leben! ©NPH Österreich

 

NPH-Kinderkrankenhaus St. Damien – Hoffnung für Frühchen auf Haiti

 

Unser Kinderkrankenhaus ist eines von wenigen auf Haiti mit Frühchen-Station. Derzeit verfügen wir über sieben – teilweise nicht voll funktionsfähigen – Brutkästen. Bei 22 Frühchen pro Monat müssen ständig Babys auf einen Brutkasten warten. Leider fehlen uns die Mittel, um neue Brutkästen zu kaufen.

 

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Dr. Jacqueline Gaultier ist Leiterin unseres NPH-Kinderkrankenhauses auf Haiti:

„Für unsere Frühchen-Station in St. Damien brauchen wir dringend fünf neue Brutkästen! Nur dann können wir weiterhin das Leben der Kleinsten retten.“

 

Bitte spenden Sie für neue Brutkästen und retten damit das Leben eines Frühchens!

Mit 15 Euro helfen Sie, dass Frühchen in der schützenden Wärme eines Brutkastens wachsen können. Geben Sie einem Frühchen die Chance auf Leben!