Leben retten im NPH-Kinderkrankenhaus St. Damien

Die medizinische Versorgung ist in Haiti in einem katastrophalen Zustand. Babys und Kleinkinder sterben an leicht heilbaren Krankheiten, weil sie sich keine Behandlung leisten können. In unserem Krankenhaus St. Damien versorgen wir Kinder kostenlos. St. Damien verfügt über eine Notaufnahme, eine Intensivstation, eine Chirurgie, eine Zahnklinik, eine Ambulanz, sowie eine Geburtsstation, eine Neonatologie und eine Kinderkrebsstation – die einzige in Haiti.

Das 154-Betten Kinderkrankenhaus ist rein aus Spenden finanziert. Über 450 lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für das Wohl und die Betreuung der kleinen Patientinnen und Patienten. Mehr als die Hälfte der Kinder in Behandlung leiden an Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Malaria oder HIV. 25 Prozent der Kinder haben nichtinfektiöse Krankheiten wie Krebs oder Nierenerkrankungen. Viele der Kinder sind unter- oder mangelernährt.

Fast jedes fünfte Kind unter fünf Jahren, das in St. Damien behandelt wird, ist unterernährt. Mit dem Programm „Kay au Bois“ helfen wir seit 2009 unterernährten Babys und Kindern, wieder zuzunehmen. Kinder mit schwerwiegender Unterernährung nehmen wir für sechs Wochen stationär auf. Die Kinder bekommen von uns eine vitaminreiche Flüssignahrung und in einer späteren Phase eine mit lebenswichtigen Mineralien und Vitaminen angereicherte Erdnussbutter.

Innerhalb von Stunden kann die Cholera ihre kleinen Körper dehydrieren, sie trocknen buchstäblich aus. Das führt bei Kindern schnell zu Bewusstlosigkeit und Tod.

Warum brauchen Haitis Kinder unsere Hilfe?

Weil jedes Jahr rund 10 % der Kinder vor ihrem 5. Geburtstag sterben! Haiti liegt in der Karibik und ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Die Kindersterblichkeit liegt bei 71 pro 1.000 Geburten, in Österreich liegen wir bei statistischen 3,6 pro 1.000 Geburten. In Haiti leben rund 60 % der Bevölkerung in Armut, sprich unter 2 $ pro Tag.

Schlechte sanitäre Einrichtungen und weit verbreitete Armut haben dazu geführt, dass Kleinkinder 15-mal häufiger an Durchfall oder Lungenentzündung sterben als an HIV/AIDS. Nahezu 10 % der Kinder sterben vor ihrem 5. Geburtstag, überwiegend an behandelbaren Krankheiten. Jedes vierte Kind ist mäßig bis stark unterernährt. 138.000 Kinder sterben jedes Jahr an vermeidbaren Krankheiten. In einer Bevölkerung, in der 1/3 der Bevölkerung unter 14 Jahre ist, brauchte es eine bessere medizinische Versorgung, um die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung von Haiti voranzubringen.

Hurrikans und politische Unruhen schwächen das Land:

Hurrikan Matthew hinterlässt seine Spuren:

2018 war ein turbulentes Jahr in Haiti: Noch immer waren die Auswirkungen von Hurrikan Matthew spürbar, der 2017 über das Land fegte. Er hinterließ eine Schneise der Verwüstung und betraf 2,1 Millionen Menschen in Haiti. NPH halft mit Lebensmitteln, Wasser und Saatgut. Der Wiederaufbau der zerstörten Bereiche wird wohl noch die kommenden Jahre andauern.

Unruhen legen Haiti lahm.

Im Herbst 2018 fanden bereits die ersten Demonstrationen statt, die im Februar 2019 in heftige Unruhen ausbrachen. Hunderte Männer und Frauen gingen wochenlang täglich auf die Straße, weil sie sich Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente nicht mehr leisten können. Das Chaos brach aus und viele Menschen suchten Hilfe und Schutz bei NPH.

Wie wir 2018 mit unserem Kinderkrankenhaus halfen:

Die medizinische Versorgung ist in Haiti in einem katastrophalen Zustand. Babys und Kleinkinder sterben an leicht heilbaren Krankheiten, weil sie sich keine Behandlung leisten können. In unserem Krankenhaus St. Damien versorgen wir Kinder kostenlos.

Lernen Sie das NPH-Kinderkrankenhaus kennen:

Immer am Laufenden mit dem NPH-Newsletter.

ANMELDUNG

Bestellen Sie jetzt unseren gratis Newsletter für mehr Hintergrundinfos über Haiti und wir senden Ihnen Ihr digitales “Willkommensgeschenk” zu.

Newsletteranmeldung
Vorname
Nachname
 
 

Aktuelle Hintergrund-Infos aus Haiti

Sie haben eine Frage?

Ich freue mich, Ihnen weiter zu helfen:

Mag. Marlene Binder

   01|526 0220-13
   marlene.binder@nph.at

Folgen Sie uns: