Haiti – Hilfe von Mensch zu Mensch im verlorenen Karibikstaat

Heute jährt sich das fatale Erdbeben in Haiti zum sechsten Mal. Mehr als 220.000 Menschen verloren ihr Leben; 2,1 Millionen – rund ein Viertel der Bevölkerung Österreichs – wurden obdachlos. Wir von NPH helfen den Haitianerinnen und Haitianern seit fast 30 Jahren in Haiti. Wie?

Wir geben Kindern eine Familie, die durch das Erdbeben zu Waisen geworden sind.

Unser Kinderdorf St. Hélène liegt hoch oben, auf 1.600 Metern im Bergland von Haiti. Es ist nahe genug an der Hauptstadt, um die Versorgung mit allem Lebensnotwendigen sicherzustellen. Dort befindet sich unsere neunstufige Volksschule, die auch von Kindern aus den umliegenden Dörfern besucht wird. Kinder mit Behinderung leben in einem eigenen Haus, Kay Christine, das genau auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist.

 

Babyhaus St. Anne – ein Zuhause für die Kleinsten

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Nach dem verheerenden Erdbeben im Jänner 2010 rief NPH Haiti das Notfallprogramm „Angels of Light“ ins Leben. Im Rahmen dieses Programms wurden mehr als 2.500 Kinder in Tagescamps betreut. Für die Kleinsten bauten wir 2012 das Babyhaus St. Anne mit Hilfe von Spendengeldern aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Hier haben 39 Babys und Kleinkinder ein Zuhause gefunden.

 

Wasserversorgung – 30.000 Menschen profitieren täglich:

Das Erdbeben zerstörte fast alle Trinkwasserleitungen und Sanitärleitungen. Dadurch breiten sich die Cholera und andere Infektionskrankheiten leicht aus. Dr. Rick Frechette, der Leiter unserer Programme in Haiti, erklärt warum:

Was wir dagegen tun

Durch stationäre sowie mobile Krankenstationen hilft NPH den Menschen in den Zeltstädten und Slums. Impfkampagnen sowie Hygieneschulungen klären die HaitianerInnen auf. Cholera ist jedoch immer noch eine ernst zu nehmende Krankheit in Haiti.

Zur langfristigen Versorgung mit sauberem Trinkwasser hat NPH gemeinsam mit unserer Partnerorganisation St. Luke eine moderne Wasserstation gebaut, die Wasser in bester Qualität liefert. Zweier-Teams fahren bis zu sechs Mal täglich mit zwei Wasser-LKWs in die Armenviertel. Sie verteilen rund 80.000 Liter Wasser pro Tag – eine fünfköpfige Familie bekommt rund zehn Liter pro Tag. Täglich profitieren über 30.000 Menschen von den Wasserlieferungen von NPH.

 

NPH-Krankenhaus St. Damien für die Ärmsten der Armen:


Seit dem Erdbeben konnten wir rund 500.000 Menschen medizinisch helfen. Das 213-Betten-Kinderspital verfügt über eine Notaufnahme und eine Intensivstation. Mehr als 50 Prozent der Kinder kommen wegen infektiöser Erkrankungen wie Tuberkulose, Malaria oder HIV. Auf der Kinderkrebsstation – der einzigen in ganz Haiti – werden Kinder mit Krebserkrankungen medizinisch auf höchstem Niveau behandelt.

 

Über 50.000 Kinder aus Armenvierteln erhielten in 28 Straßenschulen eine Schulbildung

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Die Kinder erhalten in unseren 28 NPH-Straßenschulen, einer weiterführender Schule und einer Berufsschule eine Ausbildung für ihre Zukunft. Denn nur mit einer fundierten Ausbildung haben die Kinder später die Chance auf ein Leben ohne Armut. Mittags erhält jedes Kind eine sättigende Mahlzeit – oft die einzige am Tag.

 

Häuserbau – Schutz und Sicherheit in den eigenen vier Wänden

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Gemeinsam mit der Partnerstiftung St. Luke erbaute NPH Wohnhäuser für 256 Familien in Cité Soleil, einem der größten und am dichtesten besiedelten Slums in Port-au-Prince.

 

Wollen Sie uns bei unserer Arbeit in Haiti unterstützen?

Mit einer Spende in unserem Spendenshop oder einer Patenschaft für ein Kind in Haiti helfen Sie direkt und schnell.

Wir bedanken uns für jede Unterstützung!

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