Genevieve: "Durch den Hurrikan Matthew hat meine Familie alles verloren." © NPH Österreich

Genevieve: „Wir haben alles verloren“

Genevieve gerät in Panik, als Hurrikan Matthew über Haiti tobt und ganze Landstriche verwüstet.

 

Genevieve: "Durch den Hurrikan Matthew hat meine Familie alles verloren." © NPH Österreich
Genevieve: „Durch den Hurrikan Matthew hat meine Familie alles verloren.“
© NPH Österreich

 

Genevieve stammt aus der Region Jeremie an der Südküste Haitis – dort hat der Hurrikan besonders heftig gewütet. Sie weiß nicht, ob ihre Eltern und ihre fünf Geschwister noch leben. Anrufen kann sie nicht, alle Telefonleitungen sind zerstört.

 

Seit die 21-jährige ihre Ausbildung angefangen hat, lebt sie bei NPH. Doch jetzt macht sie sich sofort auf den Weg nach Hause. Die Straßen sind zerstört, erst Tage später kommt sie bei ihren Eltern an. Das Haus liegt in Trümmern, sie haben alles verloren.

 

Das ist alles, das vom Haus von Genevieves Familie übriggeblieben ist. Holztrümmer und Schutt. © NPH Österreich
Das ist alles, das vom Haus von Genevieves Familie übriggeblieben ist. Holztrümmer und Schutt. © NPH Österreich

 

Das provisorisch aus Holz und Lehm gebaute Haus konnte den vernichtenden Sturmböen von Hurrikan Matthew nicht Stand halten. Schon vor dem Hurrikan lebte die Familie in nur einem Raum unter widrigen Bedingungen. Aber irgendwie schafften sie es, über die Runden zu kommen. Sie fanden als Familie die Stärke, jeden Tag weiter zu machen und ihr Haus Stück für Stück zu verbessern.

 

Nun müssen Eltern und Kinder bei strömendem Regen unter freiem Himmel leben. Das Haus des Daches wurde wie das eines Spielkartenhauses weggeblasen. Was sollen sie tun?

 

Verzweifelt steht Genevieves Familie vor ihrem zerstörten Haus. © NPH Österreich
Verzweifelt steht Genevieves Familie vor ihrem zerstörten Haus. © NPH Österreich

 

Und leider trifft es die Familie noch härter: Ohne Ernte, die auch zerstört wurde, kämpft Genevieves Familie jeden Tag darum, Essen zu bekommen. An den meisten Tagen gibt es gar nichts zu essen. Sauberes Trinkwasser ist kaum zu bekommen. Damit steigt auch die Gefahr von Cholera.

 

Wir von NPH helfen, wo Not am Mann ist

Als Genevieve von der Not ihrer Familie erfährt, weiß sie gleich, wen sie um Hilfe bitten kann: Ihre Brüder und Schwestern aus der NPH-Familie. Sie weiß: Auf die Unterstützung von NPH kann sie immer zählen! Sich der Armen und Verlassenen anzunehmen, dort anpacken, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird – das ist die Aufgabe von NPH in Haiti und das schon seit 30 Jahren!

 

Wir halfen Genevieves Familie schnell mit dem Nötigsten: 75 Kilogramm Reis, drei Kilogramm Zucker, Wasserreinigungstabletten zur Herstellung von Trinkwasser, Kleidung und Medizin. Im nächsten Schritt wird das Haus wiederaufgebaut. Die Familie soll nicht mehr im Regen schlafen müssen, sondern ein Dach über dem Kopf haben. Genevieve erzählt uns: „Meine Familie schöpft wieder Hoffnung! Danke NPH.“

 

Erste Essenslieferungen kommen bei der Familie an. Genevieves Eltern und Geschwister sind erleichtert. Jetzt geht es bergauf. © NPH Österreich
Erste Essenslieferungen kommen bei der Familie an. Genevieves Eltern und Geschwister sind erleichtert. Jetzt geht es bergauf. © NPH Österreich

Doch viele andere Familien warten noch dringend auf unsere Hilfe.

Daher bitten wir Sie heute um Ihre Hilfe: Mit 15 Euro schenken Sie einer notleidenden Familie ein Dach über dem Kopf. Spenden Sie jetzt!

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