Corona in Lateinamerika: Mexiko

Kinder und Jugendlichen werden von unseren NPH-Ärzt*innen regelmäßig untersucht.

Die Corona-Fallzahlen in Mexiko steigen weiter. Trotzdem werden viele Restriktionen gelockert. Lokale und Geschäfte öffnen wieder, die erlahmende Wirtschaft soll wieder in Gang gebracht werden.

Wie im Rest der Welt sind auch in Mexiko die Ärmsten besonders von den Folgen der Krise betroffen. In den Armensiedlungen, in denen die Menschen dicht an dicht zusammenleben, sind die Menschen dem Virus schutzlos ausgeliefert. Um zu überleben, also um arbeiten und Lebensmittel kaufen zu können, müssen sie auf die Straße – zu Hause zu bleiben, ist ein Privileg, das sie sich nicht leisten können.

Auch unser Kinderdorf muss gut vorbereitet sein, um seine 400 Kinder gut versorgt und sicher über die Krise zu bringen. Dinge des täglichen Lebens und auch medizinisches Material sind oft ausverkauft, die Preise sind erheblich gestiegen. So sind Eier, die ein wesentlicher Bestandteil der Ernährung der Kinder sind, um etwa 20 % teurer geworden. Der allgemeine Lockdown erschwert es außerdem, ausreichend Lebensmittel zu beschaffen.

Insgesamt geht es unseren Mädchen und Buben in Mexiko dennoch gut, sie sind in einer stabilen psychischen Verfassung. Mit Spielen und Aufgaben werden die Kinder abgelenkt und beschäftigt, eine extra Portion Fürsorge gibt ihnen die Sicherheit, die sie brauchen.

Bild 1: Unser Kinderdorf in Peru hat eine Eier-Spende erhalten – eine tolle Unterstützung, jetzt wo Eier so teuer geworden sind.
Bild 2: Ein ausreichender Vorrat an Lebensmittel hilft, die externen Kontakte zu minimieren und unabhängig(er) von den steigenden Preisen zu werden.
Bild 3: Tiere streicheln hilft, auch in Corona-Zeiten gesund zu bleiben.

Helfen Sie uns, unsere Kinder zu schützen.

NPH Kinderhilfswerk: Mit dieser Notfall-Spende machen Sie unsere schnelle Hilfe in Krisensituationen möglich.