Babyhaus St. Anne – ein sicheres Zuhause nach dem Erdbeben

Durch das verheerende Erdbeben in Haiti am 12. Januar 2010 verloren unzählige Kinder ihre Eltern. Sie wurden schlagartig zu Waisen.  Anfangs betreuten wir die Kinder in Tagescamps und später in einem angemieteten Haus. Dort päppelten wir sie mit sättigenden Mahlzeit auf, versorgten Wunden und machten allgemeine Gesundheits-Checks. Schon vor dem Erdbeben plagte Haitis Bevölkerung eine große Armut. Kinder trifft das mit am Härtesten. Sie sind im Wachstum und zu wenig und schlechte Nahrung kann zu irreparablen Langzeitschäden führen.

NPH Österreich Babyhaus St. Anne in Haiti 15
Mit Nährstoffreicher Babynahrung päppelten wir die Kleinen wieder auf.

Der Bau beginnt

Im Januar 2012, zwei Jahre nach dem Erdbeben, hatten Spenderinnen und Spender aus Österreich, Deutschland und Italien den Bau unseres Babyhauses St. Anne möglich gemacht.

 

NPH Oesterreich Grundsteinlegung Babyhaus St. Anne
Am 12. Januar begannen die Arbeiten: Das Fundament wurde gelegt – bei Durchschnittstemperaturen von 32 Grad und …

 

Grundsteinlegung Babyhaus St. Anne in Haiti
… null Schatten eine schweißtreibende Arbeit, die unsere Projektmitarbeiter in Haiti wunderbar gemacht haben.

Das Babyhaus St. Anne befindet sich gleich in der Nähe unseres Kinderkrankenhauses St. Damien. Das ist kein Zufall, denn viele Kinder verloren durch das Beben nicht nur ihre Eltern, sondern auch Gliedmaßen. Durch die Nähe zu unserem Krankenhaus können wir sie schnell und problemlos medizinisch betreuen.

Baustand Februar 2012: Die ersten Wände werden hochgezogen und ...
Baustand Februar 2012: Die ersten Wände werden hochgezogen und …

 

NPH Oesterreich Babyhaus St. Anne in Haiti die Waende werden hochgezogen
… das Babyhaus nimmt Formen an.

 

April 2012: Die Häuser sind schon fast fertig für die insgesamt 36 Kinder.
April 2012: Die Häuser sind schon fast fertig für die insgesamt 36 Kinder.

Was gehört alles zum Babyhaus St. Anne dazu?

Die Fertigstellung des Babyhauses ist für Juli 2012 geplant. Vier große Schlafräume sollen den Kindern genügend Platz bieten. Auch die Kinderbeteuerinnen und -betreuer werden eigene Schlafräume bekommen, um jederzeit für die Kinder da zu sein. Vor allem bei so kleinen Kindern, ist es wichtig auch Nachts immer da zu sein. Neben Sanitäreinrichtungen wird es einen Speisesaal und eine Küche geben. Neben großen Spielflächen außerhalb des Hauses wird es auch zwei Spielräume im Babyhaus geben. So haben die Kinder viel Platz zum Austoben.