Interview: Ergotherapeutin Maria aus Niederösterreich schenkt Hoffnung

Die gebürtige Niederösterreicherin Maria Hanzal arbeitet seit Jänner 2017 als ehrenamtliche Ergotherapeutin im NPH-Kinderdorf in Honduras. Die 26-Jährige kümmert sich derzeit mit vollem Einsatz um acht Kinder mit Behinderung, die erst vor kurzem Teil der NPH Honduras-Familie wurden. Die Regierung in Honduras hat das Heim für behinderte Kinder, in dem die acht Buben und Mädchen bis vor kurzem gelebt haben, geschlossen. Die Kinder wurden vertrauenswürdigen Organisationen wie NPH anvertraut.

Als die Kleinen im NPH-Kinderdorf in Honduras ankamen, haben wir gemeinsam mit einem Arzt und dem Physiotherapeutinnen und -therapeuten alle individuell untersucht. Diese Untersuchung hat uns erst ermöglicht, die Kinder besser kennen zu lernen. Davor kannten wir weder die Krankengeschichte noch ihr Geburtsdatum oder Namen. Leider war es nicht möglich, die Unterlagen des staatlichen Heims zu bekommen, in dem die Kinder bisher gelebt haben.

Unsere Liliana, etwa sieben Jahre alt, ist das Sprachrohr der Gruppe. Sie hat uns dabei geholfen, die anderen Mädchen und Buben ein bisschen kennenzulernen.

Unsere einzige Informationsquelle war (die kleine Liliana) ein neunjähriges Mädchen, die gemeinsam mit der Gruppe kam. Trotz ihrer Sehbehinderung ist sie intellektuell hoch entwickelt: Im Gegensatz zu den anderen Kindern kann Liliana auch sprechen. Sie ist sehr aktiv und neugierig und auch sehr zugänglich – wir haben großes Glück, sie zu haben, um mehr über die anderen Kinder zu erfahren. Sie gab uns wichtige Informationen über alle Kinder. Die anderen sieben Kinder konnten weder sprechen noch gehen, nur krabbeln. Das hat sich mittlerweile schon verbessert.

Unter den acht Kindern ist ein junger Mann, der im Rollstuhl sitzt. Da er ähnliche Komplikationen und Fähigkeiten wie andere Jugendlichen mit Behinderung bei uns hat, lebt er gemeinsam mit ihnen in einem Wohnhaus. Mittlerweile besucht er auch die Schule und beteiligt sich an Workshops. Die Therapie hat also schon Erfolge gezeigt.

Stefan Feuerstein, der Direktor von NPH Honduras, mit unserem jüngsten Neuzugang, einem etwa fünfjährigen Buben mit Down-Syndrom.

Der jüngste Bub der Gruppe hat Down-Syndrom und lebt im Casa Suyapa, dem Haus für Babys und Kleinkinder. Wir dachten, dass er dort viele Stimulationen bekommt. Und wir hatten Recht: Er zeigt bereits viele Verbesserungen im Umgang mit anderen. Er spielt wirklich liebevoll mit den anderen Kindern.

Die Ergotherapie sieht sich ja generell an, was gebraucht wird, um unmittelbare Zukunftsziele zu erreichen. Dann arbeiten wir daran, das Lernen von bestimmten Fähigkeiten zu erleichtern. Im Moment liegt der Fokus bei ihm auf dem Erlernen, alleine zu essen, sich anzuziehen und die auf der Inklusion in der Schule. Ergotherapeutische Maßnahmen sind die Beratung von Erzieherinnen und Erziehern, die Verbesserung von feinmotorischen Fähigkeiten, die Verbesserung der Koordination und das unmittelbare Training von Alltagsaktivitäten.

Das jüngste Mädchen hat sich trotz Sehschwäche gut in den Alltag im Kinderdorf eingelebt. Die Therapie läuft gut mit ihr.

Fast alle Kinder mit Behinderung gehen zur Schule oder in die Lehrwerkstätten. Sie sind bei Aktivitäten immer dabei. Und das ist auf jeden Fall wichtig, denn Partizipation und Stimulation tragen zu einem guten Zusammenleben viel bei.

Sie brauchen vor allem Therapiestunden. Hier kommen zusätzlich zu den Kosten der Therapiestunden auch Kosten für Materialen auf uns zu. Zum Beispiel brauchen wir einen speziellen Flaschenöffner für eine Arthritis-Patientin, dort einen adaptierten Löffel, hier eine Griffverdickung. Wir brauchen eigentlich ständig etwas und wir brauchen mehr Personal!

Wollen Sie unseren acht neuen Kindern mit Behinderung helfen?

Dann spenden Sie bitte jetzt: Mit 30 Euro schenken Sie einem Kind zwei Wochen lang die Therapiestunden, mit 60 Euro einen Monat lang. Vielen Dank!

Physio-, Ergo- bzw. Kunsttherapie für Kinder mit Behinderung

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Beschreibung

Damit Kinder mit Behinderung ihr Potenzial entfalten können.

In Lateinamerika haben es Kinder mit Behinderung besonders schwer: Sie werden oft versteckt. Therapie bekommen die Kinder in den seltensten Fällen, da den Familien das Geld fehlt. Besonders oft werden Kinder mit Behinderungen in arme Familien hinein geboren. Warum? Weil die Mütter oft selbst mangelernährt sind und kein Geld haben, zum Arzt zu gehen.

Wir von NPH wollen diesen Kindern die Zuwendung und Therapie geben, die sie brauchen, um grundlegende Handgriffe wie Essen, Trinken oder Zähne putzen selbst erledigen zu können. Gut ausgebildete Therapeutinnen und Therapeuten (Physio-, Ergo-, Kunst-Therapie) in unseren Projekten helfen den Kindern mit Behinderung, den Alltag zu bewältigen und sich ihrer Umwelt besser mitzuteilen. Mit den regelmäßigen Therapiestunden sehen und spüren die Kinder schon bald erste Erfolge.

Mit Ihrer Spende schenken Sie einem Kind die Möglichkeit, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und selbstbestimmt zu leben: Mit 30 Euro schenken Sie einem Kind zwei Wochenlang Therapiestunden, mit 60 Euro einen Monat lang.

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Höhe

30,-, 60,-

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