Helmut Pucher: Ein Extremradfahrer mit sozialem Engagement

Am Montag, 19. März 2018 um 19 Uhr luden wir gemeinsam mit dem Kärntner Extremradfahrer Helmut Pucher zu einer ganz besonderen Benefizveranstaltung ein: zum Mythos Panamericana. Aber was ist denn überhaupt dieser Mythos rund um die 30.000 km-lange Strecke? Nun wie es Helmut Pucher sagte:

„Wenn du diese 30.000 Kilometer über 4.000 Meter hohe verschneite Andenpässe, durch die Atacama-Wüste, den Dschungel, Steppen, Prärien, die unberührte Wildnis und die arktische Tundra radelst, dann bist du für manche Menschen ein Mythos. Denn das zu tun, ist nicht alltäglich.“

 

„Man muss mit Extremsituationen zurecht kommen: von der glühenden Hitze in der Atacama-Wüste bis zu der eisigen Kälte in Alaska – und das im August!“

 

Hier ein paar Videos der Veranstaltung. Viel Spaß und gute Unterhaltung!

Was erlebt man in zwei Jahren, in denen man von einem fremden Land ins andere radelt; zwei Jahre alleine auf sich gestellt, ausgestattet nur mit seinem klassischen Cyclo-Cross-Rad und einem Rucksack und ohne Unterstützung durch Begleitfahrzeuge oder ein Betreuerteam. Helmut unterlag immer wieder Verletzungen durch Unfälle und musste sich nach medizinischer Betreuung umsehen. Aber nicht nur Unfälle machten ihm zu schaffen. Eine Anekdote  teilte er über seine Zeit in Alaska:

„Man muss auf so viele Dinge aufpassen – man braucht in Alaska, wenn man draußen im Zelt schläft, einen „Bärensafe“, in dem man das Essen einsperrt. Ansonsten bekommt man ein echtes Problem mit den vielen Bären dort.“

„ein Philanthrop zu sein, ist eine Sache, aber sich wirklich für etwas einzusetzen, eine andere„

Helmut Pucher ist soziales Engagement sehr wichtig. Deshalb unterstützte er uns mit einem Volontariat in unserem Kinderdorf in Honduras. Er unterrichtete Englisch in unserer Kinderdorfschule. Über seine Zeit als Lehrer für Kinder, die größtenteils noch nie in die Schule gegangen sind, sagt er:

„Ich finde, es gehört zum Mensch sein dazu, dass man sich engagiert. Wenn ich diese Strecke – diese 30.000 km – einfach gefahren wäre, ohne diese Momente bei NPH gesammelt zu haben (gute wie auch schlechte), dann wäre das doch ein bisschen leer für mich gewesen.“

Fotos, Fotos, Fotos ...

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