Unruhen: Die Ausschreitungen werden intensiver und die Lebensmittel werden knapp in Haiti.

Haiti: Die Lebensmittel werden knapp

Haiti kommt nicht zur Ruhe. Wegen der Demonstrationen gegen Korruption und verschwundenen Hilfsgütern sind Port-au-Prince und die umliegenden Gebiete abgeschottet. Lebensmittel, Wasser und Medikamente werden knapp im Kinderdorf und im NPH-Krankenhaus St. Damien.  Seit 7. Februar dauert der Generalstreik an. Die bisherigen Ausschreitungen forderten bereits Menschenleben, viele wurden verletzt.

Unruhen: Die Ausschreitungen werden intensiver und die Lebensmittel werden knapp in Haiti.
Die Ausschreitungen werden intensiver und die Lebensmittel knapp in Haiti.

Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt: Millionen Menschen leben in Armut. Schon seit Wochen demonstrieren die Menschen gegen die Regierung. Mindestens neun Menschen sind dabei ums Leben gekommen.  Täglich gehen hunderte Männer und Frauen auf die Straße: Die Landeswährung Gourde hat in den letzten Monaten derart an Wert verloren, dass sich die Menschen nicht mehr das Lebensnotwendige wie Reis, Brot oder Trinkwasser leisten können.

 

Wie sieht der Alltag aus?

Die Demonstrationen, Rauchwolken und Schüsse seien leider Alltag geworden, hören wir von unseren Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern. Das Haus verlässt man nur, wenn es unbedingt sein muss. Wenn, dann geht man früh morgens, bevor die Demonstrationen anfangen. Und auch dann ist es sehr schwierig an Trinkwasser, Brot und Reis zu kommen. Strom und Gas sind knapp, weil die Straßen blockiert sind und daher nur mehr vereinzelt Lieferungen durchkommen.

 

NPH-Krankenhaus St. Damien: Die Lage spitzt sich zu

Seit einer Woche haben die meisten Geschäfte, Banken und Unternehmen geschlossen. Wer Bargeld hat, kann sich glücklich schätzen – es ist die einzige Möglichkeit, um an Nahrungsmittel, Wasser und Brennstoff zu gelangen. Für unser Krankenhaus – das einzige mit Krebsstation in Haiti – ist die Lage ernst. Denn wir versorgen nicht nur die kleinen Patientinnen und Patienten, sondern auch ihre Angehörigen und unsere Mitarbeiter. Es wäre viel zu gefährlich, die Klinik zu verlassen.

 

Der Einsatz unseres medizinisches Personal ist bemerkenswert: selbst in diesen chaotischen Zeiten setzen sie alles daran, Kindern zu helfen.
Der Einsatz unseres medizinischen Personals ist bemerkenswert: Selbst in diesen chaotischen Zeiten setzen sie alles daran, zu helfen.

 

„Noch können wir alle versorgen.“

Dr. Jacqueline Gautier behält einen ruhigen Kopf. Als gebürtige Haitianerin hat sie schon einige schwierige Zeiten miterlebt.
Dr. Jacqueline Gautier behält einen ruhigen Kopf. Als gebürtige Haitianerin hat sie schon einige schwierige Zeiten miterlebt.

 

Dr. Jacqueline Gautier, Leiterin des NPH-Krankenhauses und ihr Team arbeiten mit unglaublicher Einsatzbereitschaft:

„Seit dem 7. Februar ist St. Damien im Notfallmodus. Das leitende Personal ist permanent anwesend, um zu koordinieren und das Krankenhaus rund um die Uhr offen zu halten.

Wir können die Kinder nach wie vor versorgen. Das ist vor allem bei chronisch kranken Kindern wichtig, die eine lebensrettende Pflege benötigen. Sie können wir sowohl mit Medikamenten als auch mit Mahlzeiten versorgen, noch!

Unserem Personal bieten wir an, sie im Krankenwagen nach Hause zu bringen und abzuholen. Ihre Sicherheit ist uns wichtig. Denn die Krankenwägen sind derzeit die einzigen halbwegs sicheren Transportmittel, um durch die Barrikaden und Demonstranten zu kommen.“

 

Enorme Herausforderungen – wir brauchen Ihre Hilfe!

Seit über 30 Jahren setzen wir uns für die Ärmsten der Armen in Haiti ein. Wir erlebten das Erdbeben 2010 oder Hurrikans, die ganze Landstriche verwüsteten. Und nun stehen wir wieder vor enormen Herausforderungen. Um das Krankenhaus für Verletzte und die vielen kleinen Patientinnen und Patienten weiter offen zu halten, sind wir auf zusätzliche finanzielle Hilfe angewiesen. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende.


Die Menschen in Haiti brauchen Ihre Hilfe

Leben retten in Haiti

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Demonstranten im ganzen Land beschuldigen die Regierung, Hilfsgelder zum Wiederaufbau unterschlagen zu haben. Barrikaden stehen in Flammen und immer wieder fallen Schüsse.

Unser NPH-Krankenhaus bietet den Schwächsten Schutz: Die Zahl der Notfälle nimmt zu, die Kosten für Medikamente, Wasser und Lebensmittel sind dramatisch gestiegen; so dramatisch, dass wir Hilfe brauchen. Denn eines steht fest: Wir weisen niemanden ab, der dringend medizinische Hilfe braucht. 

670 Euro von 10 Unterstützerinnen bzw. Unterstützter bereits gespendet. 


Mit Ihrer Nothilfe-Spende können wir Kindern und ihren Eltern in Haiti schnell helfen und Leben retten! Bitte spenden Sie jetzt!

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Beschreibung

Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt: Millionen Menschen leben in Armut. Schon seit Wochen demonstrieren die Menschen gegen die Regierung. Mindestens neun Menschen sind dabei ums Leben gekommen.  Täglich gehen hunderte Männer und Frauen auf die Straße: Die Landeswährung Gourde hat in den letzten Monaten derart an Wert verloren, dass sich die Menschen nicht mehr das Lebensnotwendige wie Reis, Brot oder Trinkwasser leisten können.

 

 

 

 

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